Gleich gehts los - darum halten wir es anfangs ganz ungewohnt kurz, sagen absolut nichts Großartiges zu Battlefield 3, der GamesCom und Co. und stellen stattdessen nur den Artikel online, dessen wichtigster Inhalt ein Live-Stream ist. Der beginnt 11:30 Uhr, und wird neben Community Manager zh1nt0 auch noch einen neuen Coop-Trailer und ganz viele Fragen und wohl auch Antworten liefern. Wir warten gespannt und gebannt - und während wir die Nachricht mit allen Details zu Battlefield 3 auf der GamesCom, letzten Einschätzungen und Co. schreiben, könnt ihr auf Wunsch den Live-Stream genießen. Außerdem haben wir 9 Minuten abgefilmten Gameplays für euch. Film ab. Und Hooah...
Zuallererst müssen wir sagen: Die GamesCom war so, wie die GamesCom eben immer ist: Groß, laut, voll - und voller Spiele und Menschen. Das ist einerseits toll, andererseits aber auch der Albtraum schlechthin, wenn man einen Termin hat und im wahrsten Sinn des Wortes im Menschenstau zwischen den Messehallen feststeckt. Trotzdem - wir schulden euch einen sehr coolen und umfangreichen Rückblick. Und ganz genau den gibt es hier. In kurzen Abschnitten erzählen wir ganz schnell, was uns gut und was uns weniger gut gefallen hat, was es an Neuigkeiten gab und so weiter und so fort. Wir beginnen mit den Spiel-Modi, dann geht es weiter zu den Fahrzeugen, Gameplay und am Ende gibt es ein Fazit. Let's go!
Battlefield 3 - Conquest Rückblick
Das wurde gespielt
Gespielt wurde Conquest mit 64 Spielern - natürlich auf dem PC. Die Map Caspian Border bietet dazu mit Jets, Kampfhelikoptern, Panzern, Jeeps und Luftabwehrstellungen genug Futter für Fans alter Teile.
Das muss man wissen
Caspian Border ist riesig - ein Blick auf die Übersichtskarte enthüllt zwei Startbahnen, 5 Flaggen, die alle ziemlich in der Mitte liegen und ein hügliges Terrain.
Das ist neu
Alle Spieler können in Fahrzeugen des eigenen Teams spawnen, sobald ein Spieler drinsitzt. Ansonsten ist alles wie gehabt - 300 Tickets pro Team und die Weite des Schlachtfelds.
So spielt es sich
Alte Fans fühlen sich sofort zu Hause: Die Flaggenhatz macht Laune wie eh und je, die Schlachtfeldatmosphäre ist mit extremer Weitsicht, unendlich vielen Details und dem eingängigen Gefühl, das eigene Team voranzutreiben genial. Noch wichtiger als all das ist aber der Umstand, dass die Flaggen so dicht zusammenliegen, dass man immer schnell in der Schlacht ist; die Möglichkeit auf leere Sitze in Fahrzeugen des eigenen Teams zu spawnen hilft dem Teamplay gleich nochmals.
Gameplay!
Yes - wir haben 9 Minuten Gameplay-Aufnahmen gefunden. Film ab...
So weit, so der für Battlefield absolut wichtige Modus. Aber was ist mit denen, die lieber ein paar schnellere Runden spielen wollen? Findet es heraus...
Battlefield 3 - Team Deathmatch
Das wurde gespielt
Team Deathmatch auf Operation Métro im 4 versus 4 Modus. Und durch einen kleineren Unfall sind wir auch noch auf Caspian Border gekommen. Übrigens: Es war wieder die PC-Version....
Das muss man wissen
Jede "Team Deathmatch"-Arena ist ein Ausschnitt einer größeren Karte. Auf Operation Métro dient der letzte Rush-Abschnitt als spielbarer Bereich; auf Caspian Border kann man sich gut im Unterholz verstecken. Außerdem ist dieser Modus auf allen Plattformen auf maximal 24 Spieler beschränkt - und jede Karte wird im Team Deathmatch spielbar sein. Gewonenn hatte man auf der GamesCom übrigens, wenn man 50 Kills erzielt hatte; Fahrzeuge gibt es nicht.
Das ist neu
Der ganze Modus ist bekanntlich neu und frisch - und das merkt man auch beim Spielen. Für alte Veteranen fehlen hier sicher Taktik und Co., E-Sports-Fans werden den Modus lieben und der Rest der Spieler wird wohl gerne die eine oder andere Runde spielen.
So spielt es sich
Team Deathmatch in Battlefield 3 ist immer noch taktischer als alles, was die Konkurrenz zu bieten hat, Teamplay ist überraschenderweise sogar elementar. In Kombination mit den starken, tödlichen und dabei sehr biestigen Waffen ist es für den Erfolg absolut wichtig, Feinde zu markieren, Sperrfeuer zu legen und sich - lebenswichtig! - gegenseitig zu heilen. Wie das mit unbekannten Spielern laufen wird wissen wir nicht - aber Hoffen ist doch erlaubt. Oder? Ich zumindest bin schwer beeindruckt.
So weit, so die beiden Multiplayer-Modi. Jetzt geht es mit den Fahrzeugen weiter. Was können sie, was ist wichtig und wie funktioniert es?
Battlefield 3 - Die Fahrzeuge
Generell
Jedes Fahrzeug hat drei Slots für Spezialisierungen - das Motto bei der Auswahl dürfte also lauten: Für jede Situation die richtige Ausrüstung. Außerdem haben alle Fahrzeuge unendlich Munition - das bezahlt man aber entweder mit überhitzenden Waffen oder Nachladepausen. Ununterbrochen Ballern geht also ganz sicher nicht.
Kampfhelikopter
Der Kampfhelikopter bietet die ganz normalen und bereits bekannten ungelenkten Raketen für den Piloten - der Bordschütze hatte mit den aktiven Perks das Bordgeschütz und eine Wärmesicht zur Verfügung. Die erinnert absolut an den aus diversen Spielen bekannten Blick eines AC-130 Gunners - und entpuppte sich sehr schnell als große Hilfe beim Aufspüren von Feinden im dichten Unterholz. Ansonsten ist der Helikopter leichter als in Battlefield 2 zu steuern, Übung für ernsthaften Erfolg braucht man aber trotzdem sicherlich.
Panzer
Eigentlich ist der Panzer für Battlefield-Verhältnisse ganz normal: Der Fahrer bedient gleichzeitig die Kanone, der Bordschütze bemannt das MG. Aber dann ist da nochdie Neuerung: Ein dritter Mann, der eine Wärmesicht aktivieren kann und anscheinend nur für das Spotten von Feinden zuständig ist.
Jeep
Ganz primitiv: Schnell, gegen Infantrie tödlich und mit gutr Fahrphysik. Die Fahrzeuge eignen sich besonders für einen schnellen Sprint zur Frontlinie.
Jets
Für alte Fans unvorstellbar wichtig: Die Jets. Dass sie auf allen Plattformen verfügbar sind sollte kein Geheimnis sein, dass es zweisitzige Jets geben wird auch nicht. Auch hier gibt es wieder wie für alle Fahrzeuge Spezialisierungen - uns haben die Jets gut gefallen. Interessant: Mit Nachbrennern kommt man auf knapp über 750 Meilen pro Stunden, die Steuerung gestaltet sich etwas einfacher als in Battlefield 2. Wie in Battlefield 2142 gilt anscheinend: Einfach zu lernen, wirklich schwer zu meistern.
Luftabwehr
Was soll man groß zur Luftabwehr sagen - große Schockmomente oder Überraschungen gibt es einfach nicht. Neben stationären Flakgeschützen verfügt die mobile Luftabwehr übrigens auch über Luftabwehrraketen.
Nach den beiden auf der GamesCom verfügbaren Multiplayer-Spielmodi kümmern wir uns nun um die großen Neuigkeiten - das, was man unbedingt wissen, von der GamesCom mitnehmen und gehört haben muss.
Battlefield 3 - Die Neuerungen
3D-Spotting in neuer Form
Eigentlich ist es ganz einfach gesagt: DICE hat auf die große Kritik aus der Community am Spotting in der Alpha gehört - die GamesCom-Version zeigte sich extrem verbessert. Erstens sind die orangen Marker deutlich kleiner geworden, zweitens werden sie nur angezeigt, solange man den Feind im Blickfeld hat. Kurz und knapp: Eine sehr gute Neuerung und nahezu - auf den ersten Blick - perfekt gelöst.
Kill-Cam
In der Alpha fehlte sie, in der GamesCom-Demo war sie sowohl beim Conquest als auch Team Deathmatch enthalten. Man sieht den Feind nach dem Abschuss und kann ein paar Sekunden beobachten, was er macht und - eventuell - erahnen, wo er sich befindet. Campen wird so erschwert - wir gehen aber davon aus, dass die Kill-Cam auch serverseitig deaktiviert werden kann.
Schrotflinten und SMGs für alle - Extreme Customization
Richtig gehört - jede Klassen kann die oben genannten Waffensorten tragen. Außerdem kann man seine Waffe an drei verschiedenen Punkten anpassen - mit diversen Zielfernrohren und verschiedenen Griffen, Läufen und bei Wunsch auch Schalldämpfern. Damit kann man jede Waffe perfekt so anpassen, wie es für den eigenen Spielstil wichtig ist. Für das M416 kann man etwa aus über 10 verschiedenen Zielfernrohren wählen...
Ausrüstung
Wir haben ganz kurz die wichtigsten Neuerungen bei der Ausrüstung für euch - jede Klasse hat fünf Slots: Einen für die Primärwaffe, einen für die Sekundärwaffe, einen für ein Perk und zwei für Gagdets.
- Spionagedrohne: Der Scharfschütze hat eine kleine ferngesteuerte (und wohl unbewaffnete) Spionagedrohne, um Feinde zu markieren und das Gelände auszuspähen.
- Bewegungsmelder: Die Motion Balls aus Bad Company 2 sind Geschichte - stattdessen gibt es jetzt Bewegungsmelder für den Scharfschützen. Die markieren den Feind auf der Mini-Map und piepsen bei Annährung, lassen sich aber auch gut austricksen: Es reicht, einfach an ihnen vorbeizukriechen...
- Ingenieur-Roboter: Der kleine Roboter kann Sprengsätze und MCOM-Stationen entschärfen, verbündete Fahrzeuge reparieren und feindliche Fahrzeuge zerstören. Außerdem kann er MCOMs scharfmachen.
- C4 und Claymores für den Support: Anders als in allen anderen Teilen der Franchise hat der Support jetzt die Explosivstoffe.
- Pistolen: Die Pistolen können zwar nicht individuell angepasst werden - dafür gibt es aber verschiedene Ausführungen der einzelnen Modelle: Mit Schalldämpfer, mit Zielfernrohr - mehr als genug Individualität gibt es sicher...
Als letzten Zwischenstopp vor dem Fazit haben wir ein paar Neuigkeiten - und die haben es wirklich in sich.
Battlefield 3 - Wichtige Announcements
- Es gibt keinen Ingame-Serverbrowser. Stattdessen wird man über Battlelog einen server auswählen - das Spiel startet sich extrem schnell, lädt im Hintergrund die Map und geht dann in den Vollbildmodus. Will man den Server wechseln, so beendet sich der Client und wir sind wieder im Browser.
- Battlefield 3 nutzt wieder Punkbuster. Dieses Mal arbeitet man aber extrem eng mit Evenbalance zusammen, damit Screenshots und der Schutz perfekt funktionieren.
- Es wird zum Start von Battlefield 3 natürlich funktionierende Server-Tools geben.
- Die für Mods benötigten Server Files werden nicht herausgegeben, um besseren Schutz vor Cheatern sicherzustellen.
- Die Menüs auf der GamesCom waren noch nicht final.
- Es wird natürlich ein Auto-Balance-Feature geben.
- Es gibt keine neuen Infos zum Battlerecorder.
- Bei DICE weiß man noch nicht genau, wann man die Beta starten will. Und man weiß auch nicht, welche Map es geben wird.
Bereits jetzt müssen wir sagen: Das ist unser GamesCom-Review. Ich hatte eine tolle Zeit - nette Leute, viel Spaß beim Anzocken und sehr viel Freude. Wir hoffen, ihr hattet Spaß beim Lesen, seid gut informiert - wenn es Fragen gibt: Stellt sie im Forum. Aber nein, einen Beta-Termin gibt es wirklich noch nicht...
Battlefield 3 - Unser Fazit
Battlefield 3 rockt. Es ist schwer zu beschreiben - aber irgendwie muss ich jetzt etwas schier Unmögliches hinbekommen: Erklären, warum Battlefield 3 so viel besser, so viel mehr ist als jeder andere Multiplayer-Shooter. Es ist nicht die reine Grafik allein, der Sound oder nur die Zerstörung. Es ist viel mehr als das: Die einzelnen Elemente greifen so perfekt ineinander, dass man einfach - sofern man nicht auf ein Project Reality oder ein komplettes Remake von Battlefield 2 gehofft hat - nur sagen kann: Wow. Und Battlefield 3 ist mehr geworden, bietet viel mehr als die Konkurrenz - Bad Company 2 konzentrierte sich komplett auf Rush, Battlefield 2 hatte nur den Conquest-Modus. In Battlefield 3 steckt mehr als nur ein Spiel: Rush ist für knackige und taktische Gefechte, Conquest für große und offene Massenschlachten und Team Deathmatch für die schnelle Runde zwischendurch. Und alles macht Spaß, fühlt sich an wie ein eigenes Spiel und haut den Fan um. Um den deutschen Community Manager Gamm4 zu zitieren: "Mein Job ist gerade klasse. Alle sind wunschlos glücklich..." - und das stimmt eben wirklich. Jeder der in den Genuss kam Battlefield 3 zu zocken war am Ende schwer beeindruckt, mehr als zufrieden und glücklich. Für mich kann der Release gar nicht schnell genug kommen - und die Beta natürlich auch nicht. Punkt. Nothing more to say. Battlefield 3 rocks. Hooah...
Watch live streaming video from electronicarts at livestream.com
Quelle für das Gameplay-Video
geschrieben von Sir Uruk.Inc
am 20.08.2011 um 11:31 Uhr
am 20.08.2011 um 11:31 Uhr













